Garantie des dépôts des banques et négociants en valeurs mobilières suisses

La Garantie des dépôts des banques et négociants en valeurs mobilières suisses a pour mission de soutenir l’autorégulation prescrite par la Loi sur les banques relative à la garantie des dépôts privilégiés auprès de succursales suisses de banques et de négociants en valeurs mobilières.

Si l’Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers (anciennement la Commission fédérale des banques) décide à l’égard d’une banque ou d’un négociant en valeurs mobilières en Suisse d’une mesure de protection ou d’une liquidation forcée, les membres de la Garantie des dépôts mettent à disposition des fonds afin que les dépôts privilégiés selon la Loi sur les banques soient remboursés au plus vite aux déposants légitimes. Conformément aux mesures décidées par le législateur visant à renforcer la protection des déposants, le montant total du privilège s’élève depuis le 22 décembre 2008 à CHF 100’000.-- par déposant. L’obligation de contribution maximale des membres de la Garantie des dépôts est toutefois plafonnée à 6 milliards de CHF.

Toute banque et négociant en valeurs mobilières possédant une succursale en Suisse et acceptant des dépôts privilégiés est membre de la Garantie des dépôts. En vertu de la loi, les dépôts sont garantis par la succursale où ils sont ouverts.

En garantissant les dépôts privilégiés, la Garantie des dépôts des banques et négociants en valeurs mobilières suisses contribue grandement à la protection des créanciers, à la réputation ainsi qu’à la stabilité de la place financière suisse.


Actuel

24 août 2011

Berne, 24.08.2011 - Lors de sa séance d'aujourd'hui, le Conseil fédéral a fixé au 1er septembre 2011 l'entrée en vigueur de la modification de la loi sur les banques, qui avait été approuvée par le Parlement en mars 2011. Adoptées d'urgence en 2008 pour renforcer la protection des déposants, les mesures seront ainsi reprises dans le droit permanent.


Source: DFF
28. Januar 2011

Beide Räte haben in der Schlussabstimmung der Verlängerung der Dringlichkeit der aktuellen Gesetzgebung um 2 Jahre mit 194:0 (Nationalrat) bzw. 43:0 (Ständerat) Stimmen zugestimmt. Die Verlängerung des Dringlichkeitsrechts bis 31.12.2012 ist am 1.1.2011 in Kraft getreten.
12. Mai 2010

Bern, 12.05.2010 - Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Revision des Einlegerschutzes im Bankengesetz verabschiedet. Das bis Ende 2010 geltende Dringlichkeitsrecht zur Verstärkung des Einlegerschutzes soll dauerhaft im Bankengesetz verankert werden. Zudem werden die in der Vernehmlassung unbestritten gebliebenen Bestimmungen im Bankengesetz aufgenommen.

Aufgrund der negativen Vernehmlassungsergebnisse zum Entwurf eines Bundesgesetzes über die Sicherung von Bankeinlagen entschied der Bundesrat im März 2010, auf eine grundsätzliche Änderung der Einlagensicherung zu verzichten. Er beauftragte das EFD mit der Ausarbeitung einer Botschaft zur Änderung des Bankengesetzes, welche sich auf die Überführung der dringlichen Änderungen ins Dauerrecht und die Einführung der unbestrittenen Bestimmungen der Vernehmlassungsvorlage konzentrieren sollte.

Mit der Revision des Bankengesetzes sollen zum einen die dringlichen Massnahmen definitiv verankert werden. Diese umfassen die Erhöhung der geschützten Einlagen auf 100 000 Franken, die Verpflichtung der Banken, ständig 125 % inländische gedeckte Forderungen oder übrige in der Schweiz belegene Aktiven zu halten, die grosszügigere sofortige Auszahlung von gesicherten Einlagen aus Mitteln der in Schwierigkeiten geratenen Bank, die Erhöhung der Systemobergrenze auf 6 Milliarden Franken sowie die gesonderte und zusätzliche Privilegierung der Einlagen bei Vorsorgestiftungen. Zum anderen werden die in der Vernehmlassung zum Entwurf des Bankeinlagensicherungsgesetzes unbestritten gebliebenen Bestimmungenübernommen. Es handelt sich dabei um die Regelung über die Weiterführung von Bankdienstleistungen, die Verkürzung der Frist zur Auszahlung aus der Einlagensicherung, die Anerkennung ausländischer Insolvenzmassnahmen sowie die Regelung nachrichtenloser Vermögenswerte. Ferner sollen das Börsen- und das Pfandbriefgesetz an die neuen Insolvenzbestimmungen angepasst werden. Im Pfandbriefgesetz wird zudem die Regelung zum Registerschuldbrief ergänzt. Im Kollektivanlagen- sowie im Versicherungsaufsichtsgesetz werden neue Insolvenzregeln mit Zuständigkeit der FINMA verankert. Die Regelung der Konkurseröffnung wird schliesslich im Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz marginal angepasst.

In einem gesonderten Erlass soll sodann die bis zum 31. Dezember 2010 befristete dringlich erklärte Gesetzesänderung zur Verstärkung des Einlegerschutzes bis zum Inkrafttreten der Revision des Bankengesetzes, längstens aber um ein Jahr, verlängert werden. Damit wird verhindert, dass der Schutz der Einleger ab 1. Januar 2011 wieder auf das vor Dezember 2008 bestehende Niveau zurückfällt.

Quelle: EFD